Modelle und Theorien

Metaprogramme

Unbewusste Filter unserer Wahrnehmung, die die Art und Weise organisieren, wie wir denken und uns motivieren. Metaprogramme ermöglichen es festzustellen, welche Informationen jemanden motivieren, welche Sprachmuster Interesse wecken und welche Merkmale der Informationsverarbeitung bevorzugt werden. Anders als statische Typen sind Metaprogramme kontextabhängig und liegen auf bipolaren Kontinua. Entwickelt von Leslie Lebeau und David Gordon, wissenschaftlich fundiert seit 2004 (CDAQ©, esc Potenzialanalyse). Mehr erfahren: Metaprogramme-Guide.

Aus dem Fachbuch

In den Kapiteln über die Metaprogramm-Fragen haben wir bereits die Stellenprofil-Analyse eingeführt, in Bezug auf operative Kompetenzen. Ebenso wie mit den Metaprogrammen die vakanten Positionen auf der Verhaltensund Fähigkeiten-Ebene gut definiert werden, können mit dem Gravesmodell die Stellenprofile gut auf der Werteund Einstellungsebene modelliert werden.

Dieses Muster ist ein weiteres grundlegendes Metaprogramm in der Wahrnehmung und für die innere Informationsverarbeitung. Arbeitest du lieber abstrakt/konzeptionell oder lieber konkret/praktisch? Dieses Muster ist im Kontext der Arbeit eine Variante eines allgemeinen Musters der Jung’schen Typologie, der Intuition und Sensorik.

Ralph Köbler: Neue Wege im Recruiting, 3. Auflage 2024

Vertiefung auf potenzial.at

Wie viele Metaprogramme gibt es insgesamt? Die Literatur beschreibt 15-20 verschiedene Metaprogramme. Für Recruiting sind die 10+ in der esc Potenzialanalyse erfassten Metaprogramme die relevantesten: Ziel-/Problemlösungsmotivation, Gleichklang/Veränderungsblick, Internal/External, Aufbaufokus/Kontinuität, Proaktiv/Reflektiv, Überblick/Detail, Prozess-/Personenorientierung, Konzept/Praxis, Resilienz.

Weiterlesen: Metaprogramme-Guide →

Wie hängen Gravesmodell und Metaprogramme zusammen? Das Gravesmodell erfasst WERTE (was ist mir wichtig?), Metaprogramme erfassen DENKPRÄFERENZEN (wie verarbeite ich Informationen?). Beide ergänzen sich perfekt: Gravesmodell = Cultural Fit, Metaprogramme = Role Fit. Die esc Potenzialanalyse misst beides und gibt dadurch ein vollständiges Bild. Mehr dazu im Potenzialanalyse-Guide.

Weiterlesen: Gravesmodell-Guide →

Frag das Buch zu Metaprogramme

Der KI-Berater sucht im Fachbuch „Neue Wege im Recruiting" und antwortet mit Quellenangabe.

Dipl.-Psych. Ralph Köbler

Über den Autor

Dipl.-Psych. Ralph Köbler ist Geschäftsführer von potenzial.at und Autor des Fachbuchs "Neue Wege im Recruiting: Mehr Effektivität mit Gravesmodell und Metaprogrammen". Mit über 20 Jahren Erfahrung in Personaldiagnostik und Organisationsentwicklung hat er die esc Potenzialanalyse entwickelt, die Metaprogramme und Gravesmodell wissenschaftlich fundiert kombiniert.

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